Geistiges Heilen ergänzend zur Schulmedizin

Das Geistige Heilen ergänzt die Möglichkeiten des Medizinsystems um eine spirituelle und energetische Komponente, kann und will die Schulmedizin in keinem Fall ersetzen.

 

Erstrebenswert ist eine Zusammenarbeit mit der Schulmedizin, wie es in einigen Nachbarländern schon seit langem üblich ist. In England sind Heiler*innen bereits 1979 legalisiert worden. Sie arbeiten heute dort in Krankenhäusern mit dem Arzt zusammen und können zusätzlich zum Arzt herangezogen werden.

In den USA gibt es bereits an 52 Universitäten einen Lehrstuhl für Geistige Heilweisen.

Geistiges Heilen geht davon aus, dass die Welt und jedes einzelne Wesen ein beseeltes, komplexes, natürliches, energetisches System darstellt, das von einer universellen Schöpferkraft/einem universellen Bewusstsein beeinflusst wird.

 

Krankheiten werden als eine Störung in einem komplexen, von Bewusstsein gesteuerten Regulationssystem verstanden und nicht als losgelöste eigenständige Fehlfunktion.

Sind Energieflüsse aus dem Gleichgewicht geraten (Disharmonie), kann es entsprechend zu einem Mangel an Energie oder zu Energie-Überschüssen in bestimmten Bereichen kommen.

Das wiederum kann zu Störungen des Wohlbefindens und der Gesundheit führen. Durch Energiebehandlungen kann der Fluss dieser Energien reaktiviert und harmonisiert werden.

Die Betrachtung jedes Wesens in seiner sich wechselseitig bedingenden Einheit von Körper-Geist-Seele ist die Grundlage aller geistigen Heilweisen.

In wesentlichen Elementen kann geistiges Heilen der Erfahrungsheilkunde und somit der Heilkunst zugeordnet werden, die zu allen Zeiten und in allen Kulturen der Menschheit in großer Vielfalt praktiziert wurde und bis heute praktiziert wird.

 

Hinzu kommt die ausgesprochen individuelle Ausübung jeder Methode: Basiert geistiges, energetisches Heilen einerseits auf einem Heilweisen-übergreifenden und verbindenden weltanschaulich-philosophischen und durch Erfahrungen bestätigten Fundament, so ist die Ausübung jeder Heilweise ausgesprochen individuell und wird quasi als Kunstform praktiziert. Daher ist der Begriff „spirituelle Heilkunst“ auch zutreffend.

 

Die Funktionsweise der geistigen Heilweisen beruht auf dem Phänomen der Schwingungsänderung. Durch Krankheit, Ärger oder Stress wird der menschliche Organismus in einen disharmonischen Zustand versetzt, dadurch geraten die Schwingungen im Körper durcheinander. Eine Dysbalance entsteht.

Durch Einwirken von Energie auf den aus dem Gleichgewicht geratenen Organismus kann der disharmonische Zustand in eine harmonische Schwingung zurückgeführt werden. Je nach den Umständen der Krankheit kann das unterschiedlich schnell bzw. mit unterschiedlichem Erfolg geschehen.

 

In allen Kulturen wurden und werden unterschiedlichste geistige Heilweisen praktiziert, wobei die Form der Ausübung von den einzelnen Glaubensrichtungen und Bräuchen abhing und abhängt. Fast alle Praktizierende, ob in der Vergangenheit oder heute, wenden sich bei der Durchführung um Hilfe an die geistige Welt. Die christlich orientierten Heiler*innen rufen Gott und/oder Jesus Christus an, den Schaman*innen auf der ganzen Welt stehen die Ahnen und die Krafttiere mit Helfertieren zur Seite, andere bitten die Erzengel, Engel, Heilige, aufgestiegene Meister*innen oder auch Naturwesen sowie die Mutter Erde, Gaya, um Unterstützung.

 

© Sabine Rohwer, Holistic Care GmbH