Kolloidales Silber

altes Hausmittel mit antibiotischer, antibakterieller, antiviraler Wirkung

Kolloidales Silber bedeutet kleinste Silberpartikel mit einer elektrischen Ladung, aufgelöst in destilliertem Wasser. Das Edelmetall Silber gilt als der beste, natürliche elektrische Leiter.

Kolloidpartikel sind zurzeit die kleinsten Teilchen, in die Materie zerlegt werden kann, ohne die individuellen Eigenschaften zu verlieren. Gleiche Ladungen stoßen sich ab, so dass die Teilchen sich gegenseitig in der Schwebe halten.

Diese positive Ladung geht jedoch mit der Zeit verloren. Besonders schädlich wirkt Lichteinfluss. Deshalb wird das Silber in Braunglasflaschen verkauft. Man sollte es trotzdem lichtgeschützt aufbewahren und spätestens zwei Monate nach der Produktion nur noch zur Desinfektion von Oberflächen verwenden.

Kolloidales Silber in verschiedenen Dosierungen (25 ppm, 50 ppm und 80 ppm) können Sie hier erwerben.

 

Die Geschichte des Kolloidalen Silbers

Seit der Antike weiß man von der Heilwirkung des Silbers. Man setzte es zuerst zur Konservierung von Lebensmitteln ein, indem man einen Silberlöffel zu den Nahrungsmitteln gab. Wasser und Milch wurden länger haltbar gemacht, indem man eine Silbermünze in die Behälter legte.

Die Adeligen bewahrten Wasser in Silberbehältern und Nahrung in Silbergefäßen auf. Sie aßen mit Silberbesteck von silbernen Tafeln. 

Silber galt damals als ein Mittel, um böse Dämonen und Krankheiten fernzuhalten. 

Die Ägypter, Chinesen, Deutsche, Griechen, Inder, Perser und Römer nutzten es bereits medizinisch.

Die bekannte, naturheilkundige Äbtissin Hildegard von Bingen (1098 - 1179) nutzte kolloidales Silber u.a. bei Verschleimung und Husten.

Der Regensburger Domherr Konrad von Megenberg schrieb im 14. Jahrhundert in seinem „Buch der Natur“ über kolloidales Silber als Hilfe bei Krätze, blutenden Hämorrhoiden und Stoffwechselschwäche.

Der berühmte Arzt Paracelsus (1493 – 1541) empfahl es für Bäder zum Ausleiten von Giften, besonders von Quecksilber. 

Anfang des 20. Jahrhunderts wurde es von mehreren Wissenschaftlern untersucht und als keimtötendes Mittel anerkannt. In verschiedenen Zeitschriften wie „Journal of the American Medical Association“ und „British Medical Journal“ wurden Artikel über die heilenden Eigenschaften von kolloidalem Silber veröffentlicht. 

Mit dem Aufkommen von Antibiotika wurde dann das kolloidale Silber vom Markt verdrängt. Denn es ist einfach herzustellen und nicht patentierbar.

Seit den 1990er Jahren fand man immer stärker zum kolloidalen Silber zurück, was vor allem der Alternativmedizin zu verdanken ist. 

Heute wird kolloidales Silber in vielen Bereichen eingesetzt. Es gibt mittlerweile Cremes, Zahnbürsten, Kühlschränke, Sofas und Putzlappen mit kolloidalem Silber.

 

Die Wirkungsweise

Durch das Zerkleinern in mikroskopisch kleinste Teilchen wird die Gesamtoberfläche des kolloidalen Silbers stark vergrößert und damit auch die Wirkung. Die Teilchen gelangen leicht an die entlegensten Stellen im Körper.

Silber weist in all seinen Formen als Ionen, Atome oder Partikel eine keimtötende Wirkung auf. Die Silberionen gelangen aufgrund ihrer winzigen Größe in alle einzelligen Erreger wie Bakterien, Pilze und Viren sowie deren Sporen, in Egel und Würmer. Sie ersticken diese, indem sie dort ein für die Sauerstoffgewinnung zuständiges Enzym blockieren. Auf diese Weise fällt ihr Stoffwechsel aus, so dass sie absterben.

Untersuchungen haben gezeigt, dass jede Art von Bakterium getötet wird – auch antibiotikaresistente pathogene Mikroorganismen. (Moeller, Keith: „American Biotech Labs‘ Nano-Silver Proven Safe For Humans“)

Die abgetöteten Parasiten werden vom Körper abtransportiert und ausgeschieden. 

 

Jedoch gibt es bis heute keine komplette Aufklärung über die exakte Wirkungsweise. Neuere Studien erklären, dass kolloidales Silber Viren wohl über die Bildung von DNS- und/oder RNA-Silberkomplexen oder durch eine Zerstörung der Nukleinsäuren abtötet. 

Einzeller, Plasmodien und Pilze und deren Sporen sowie Würmer sterben wohl über durch Hemmung der Phosphataufnahme und über eine Veränderung der Durchlässigkeit der Zellmembranen.

Bei Hefepilzen blockiert es das Enzym Phosphomannose-isomerase.

Es unterdrückt die Histamin– und Prostaglandinausschüttung bei allergischen und entzündlichen Reaktionen, so dass überschießende Reaktionen des Immunsystems reduziert werden. 

Bei offenen Wunden wirkt es zusammenziehend auf die Wundoberfläche, wodurch eine beschleunigte Heilung stattfindet, und die Haut bleibt elastisch.

Es reagiert im Körper wie freie Radikale und bindet so überschüssige Elektronen.

 

Gesundheitsfördernde Bakterien des Darms sollen bei der Behandlung mit kolloidalem Silber nicht geschädigt werden. Auch sollen die Enzyme von nutzbringenden Zellen intakt bleiben und werden nicht angegriffen. Dennoch empfehlen wir während oder nach einer Behandlung mit kolloidalem Silber Darmflora stärkende Mittel wie Darmvital einzunehmen.

 

Anwendungen

Für eine systematische Anwendung sollte kolloidales Silber oral am besten unverdünnt oder bei Darmparasiten mit etwas Wasser verdünnt eingenommen werden. Dabei empfiehlt es sich allerdings, die Flüssigkeit nicht sofort hinunter zu schlucken, sondern sie zunächst einige Sekunden lang unter der Zunge zu behalten. 

Kolloidales Silber kann auch äußerlich aufgetragen werden.

 

Eine optimale Konzentration sind ca. 25 – 40 ppm. Für äußere Anwendungen können auch höhere Konzentrationen genutzt werden. Zur Desinfektion von Oberflächen, Kühlschrank oder Waschmaschine können bis zu 200 ppm verwendet werden. 

 

Wichtig: bitte keinen Löffel und kein Trinkgefäß aus Metall verwenden – stattdessen einen Löffel aus Kunststoff, Porzellan oder Holz. Metalllöffel können das empfindliche elektrische Gleichgewicht des Kolloids verändern.

 

Dr. Beckers Studien

Kolloidales Silber unterstützt die Bildung von neuem Gewebe. Das fand Dr. Robert O. Becker heraus. Becker ist Biomedizinforscher an der amerikanischen Syracuse University. Er entdeckte, dass „Silber einen tiefgreifenden Heilstimulus für Haut und anderes zartes Gewebe bewirkt, anders als bei jedem natürlichen Vorgang (…). Es fördere in besonderer Weise das Knochenwachstum und beschleunigte die Heilung von verletztem Gewebe um mehr als fünfzig Prozent.“

Dr. Becker sah ebenfalls einen Zusammenhang zwischen niedrigen Silberanteilen und Erkrankungen. Der durchschnittliche Silberanteil im menschlichen Körper beträgt 0,001 Prozent. Dr. Becker behauptet, ein Absinken dieses Wertes sei mit verantwortlich für die möglichen Fehlfunktionen des Immunsystems. 

Außerdem behauptet Dr. Becker, dass kolloidales Silber in der Lage sei, Krebszellen in normale Zellen zurückzuverwandeln.

Silber scheint also eine bedeutende Rolle bei den grundlegenden Lebensprozessen zu spielen. 

Aus: Dr. Robert O. Becker: „The Body Electric“ 1998, deutsche Version: „Der Funke des Lebens. Elektrizität und Lebensenergie. 1993

 

Mögliche Nebenwirkungen

Man kann Nebenwirkungen wie Bauchschmerzen oder Übelkeit vermeiden, indem man kolloidales Silber einschleicht. Man beginnt mi einer geringen Menge wie ½ Teelöffel auf 1 Glas Wasser und steigert die Menge und die Einnahmeanzahl dann langsam. 

Man sollte die genaue Dosierung individuell austesten lassen. Gern können wir Ihnen eine Ernährungsberaterin mit Fachkenntnissen für kolloidales Silber und im Testen erfahren in Ihrer Nähe empfehlen. Melden Sie sich gern bei uns.

 

Achtung: Kolloidales Silbe sollte nicht dauerhaft oder vorbeugend eingenommen werden, sondern wirklich nur dann, wenn Bedarf dafür besteht. Ansonsten könnten sich zu viele Silberteilchen im Körper anhäufen.

 

Kolloidales Silber sollte mit einem Abstand von ca. zwei Stunden zu einer Mahlzeit und zu Einnahmen von Medikamenten oder Nahrungsergänzungsmittel eingenommen werden. 

 

Mitarbeiter der amerikanischen Gesundheitsbehörden und die amerikanische Arzneimittelbehörde (FDA) verweisen auf die Gefahr der Argyrie, eine nicht rückbildungsfähige Grauverfärbung der Haut durch Silbereinlagerung. Dieses Problem kann durch unsachgemäßen Gebrauch von Silbersalzen oder -proteinen entstehen, nicht jedoch bei kolloidalem Silber, das durch elektrolytisches Verfahren mit reinstem Silber hergestellt wird und wenn die Konzentration von 40 ppm bei inneren Anwendungen nicht überschritten wird.

Eine Argyrie wurde bis heute nur bei Personen festgestellt, die über Jahrzehnte Silberproteine – d.h. kein reines Silber – zu sich genommen haben. Laut dem Cytologen Dr. Josef Pies bedarf es durchschnittlich 3,8 g elementaren Silbers, um eine Argyrie auszulösen. Das entspricht einer Einnahme von ca. 375 Litern in der Konzentration 10 ppm. Das wären 1875 Flaschen à 200 ml am Tag. Eine durch vernünftige Anwendung von kolloidalem Silber hervorgerufene Argyrie ist nicht bekannt.

 

Achtung

Dieser Informationstext bedeutet kein Heilversprechen und ersetzt nicht den Besuch bei Ihrem Arzt oder Heilpraktiker. Holen Sie sich bitte ärztliche Hilfe bei einer Erkrankung. Die Einnahme von kolloidalem Silber sollte immer mit Ihrem Arzt und Therapeuten abgesprochen werden.

Ihr Holistic Care Team

Hamburg, aktualisiert im März 2020