Kolloidales Silber

Ein altes Hausmittel mit antibiotischer Wirkung

Kolloidales Silber sind kleinste Silberpartikel mit einer elektrischen Ladung, aufgelöst in dampfdestilliertem Wasser. Das Edelmetall Silber gilt als der beste, natürliche elektrische Leiter.

 

Seit der Antike weiß man von der Heilwirkung des Silbers - man setzte es zum Beispiel zur Konservierung von Lebensmitteln ein, indem man einen Silberlöffel zu den Nahrungsmitteln gab. Nahrung wurde in Silberbehältern aufbewahrt, es wurde mit Silberbesteck von silbernen Tafeln gegessen.

Die bekannte, naturheilkundige Hildegard von Bingen (1098 - 1179) nutzte Kolloidals Silber u.a. bei Verschleimung und Husten.

Der Regensburger Domherr Konrad von Mengenberg schrieb im 14. Jahrhundert in seinem "Buch der Natur" über Kolloidales Silber als Hilfe bei Krätze, blutenden Hamorrhoiden und Stoffwechselschwäche.

Der Arzt Paracelsus (1493 - 1541) empfahl es für Bäder zum Ausleiten von Giften, besonders von Quecksilber.

 

Silber weist in all seinen Formen als Ionen, Atome oder Partikel eine keimtötende Wirkung auf. Die Silberionen im Kolloidalen Silber gelangen aufgrund ihrer sehr kleinen Größe in alle einzelligen Parasiten wie Bakterien, Pilze, Viren, deren Sporen, Egel und Würmer. Es gibt bis heute keine komplette Aufklärung über die exakte Wirkungsweise, es wird jedoch angenommen, dass die Silberionen sich so an Bakterien etc. haften, dass diese sich nicht vermehren können. Unter anderem spielen dabei das Blockieren von bestimmten Enzymen und die Veränderung an der Durchlässigkeit der Zellmembran eine Rolle.

 

Die optimale Konzentration von kolloidalem Silber liegt zwischen 25 und 50 ppm. Für die Reinigung von Arbeitsflächen oder zur Desinfektion eignen sich auch deutlich höhere Konzentrationen.

 

Der Biomedizinforscher und Autor des Buches "The Body Electric" Dr. Robert O. Becker fand heraus, dass Kolloidales Silber neben seiner antibakteriellen Wirkung auch die Bildung von neuem Gewebe unterstützt. Er entdeckte, dass Silber das Knochenwachstum fördert und die Heilung von verletztem Gewebe stark beschleunigt.

 

Mitarbeiter der amerikanischen Gesundheitsbehörden und die amerikanische Azrneimittelbehörde verweisen auf die Gefahr der so genannten Argyrie, eine Grauverfärbung der Haut durch Silbereinlagerungen. Dieses Problem kann durch unsachgemäßen Gebrauch von Silbersalzen entstehen - nicht aber durch Kolloidales Silber, da dieses durch ein elektrolytisches Verfahren mit reinstem Silber hergestellt wird. Eine Argyrie wurde bisher nur bei Personen festgestellt, die über Jahrzehnte Silbersalze oder Silberproteine - d.h. kein reines Silber - zu sich genommen haben.

 

© Sabine Rohwer, Holistic Care GmbH